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Porsche 987 "S" (also Boxster Nummer zwei...) bzw. S-Plus...
    Einige Tipps, gelten einfach allgemein für das Modell 987 und stehen deswegen auf der Seite des ersten ("nonS") Boxsters - also nicht    
    wundern, wenn je nach Tipp darauf umgeleitet wird :-)

Gehe direkt zum Thema  >>  Verdeck schließt nicht sauber - Luftfilter PiperCross statt K&N! - TFL - 981 Auspuffblende auf 987 - Boxsterfurz & Ölabscheider
Stoßdämpfer vorne wechseln - Spurstange wechseln und Spur einstellen - Querlenker vorne wechseln - Bremsscheiben vorne - PedalBox - Kupplungsschaden - Motorschaden / Zwischenwellenlager - Zunsport Kühlerschutzgitter - Klimabedienteil aufhübschen - Bremsen kühlen - Große Inspektion - Stoßdämpfer hinten wechseln


NEU: Auch für´s flotte Vierrad hier nun meine Reifenerfahrungen...



Das Bessere ist des guten Feind...

Ich war so super zufrieden mit dem Boxster, dass ich mir recht kurzentschlossen nochmal einen gekauft habe... mit extrem wenig Kilometern und in der S-Ausführung (also größerer Motor = 3,4 Liter statt 2,7 und 50PS mehr als zuvor). Etwas älter und zum Teil weniger Ausstattung (dafür hat er anderes, was zuvor nicht drin war) und nur 47000km - aber wieder die Kombi schwarz / schwarz, was einfach am schönsten ist (außer beim Putzen)... Optisch fast wie zuvor :-) Am ehesten dürfte noch das andere Felgendesign auffallen. Wenn man ganz genau schaut sieht man noch, dass dieser schwarz metallic ist und der bisherige "schwarz-glanz" war.

Nachtrag: Nach Tellerfederbruch der Kupplung und gleich darauf einem Zwischenwellenschaden, hat er nun einen 3,6 Liter vom 911er bekommen... ist der identische Motor, nur Kurbelwelle mit mehr Hub.



Erwähnenswertes, was mein "S" jetzt nicht mehr hat:

  • Navi (somit auch Autotelefon inklusive Notruf und MP3)

  • Einparkhilfe hinten.

Dafür hat dieser nun zusätzlich:

  • Sportsitze

  • Innenraum voll beledert

  • PASM Fahrwerk (elektrisch verstellbar auf Sport)

  • BOSE-Soundanlage

  • 19 Zöller (wenn nicht gerade die ollen Ersatzfelgen drauf sind)



 
Riss in der Tellerfeder :-(

Kupplungsschaden bei rund 53200km

 

Na toll... kaum den Kleinen nonS (der problemlos gelaufen ist) gegen den großen ersetzt, schon geht die Sch**** los... Mitten unterm Fahren geht plötzlich die Kupplung viel zu leicht zu treten und das Pedal kommt wie gegen Gummi zurück (ganz merkwürdiges Gefühl). Beim Anfahren kommt die Kupplung sehr spät und rupfend... es ist klar, da ist was hinüber! Interessant: Ist das Kuppeln erledigt, kann man wieder Stoff geben, ohne dass die Kupplung rutscht!

Der Fehler kommt ab und an vor - es bricht die Tellerfeder in der Kupplung :-( Es muss also eine neue Kupplung rein - es hilft nichts...

In der Garage ohne Bühne / Grube kaum zu handeln... also ab in die Werkstatt (TechSpeed) damit. Links ein Bild, in dem man den Federbruch sieht!

Kaum ist die neue Kupplung drin... was kommt dann?? Siehe unten!



 
...es fängt alles erst an... 


 
...einzig optisch zu sehen - zusätzlicher Wasserkühler mittig... 

 
... "DIE" Änderung in den Papieren (neben anderen).

Motorschaden bei rund 53500km

Nach dem Kupplungswechsel war in unterschiedlichen Situationen so ein merkwürdiges Geräusch zu hören, sodass ich den Wagen umgehend zurück zu TechSpeed gebracht habe...

 

Ich mache es kurz: Das Geräusch hat (leider) nichts mit der neuen Kupplung zu tun :-(

 

Ev. klappt es, dass ihr hier eine Videosequenz von "unterm Auto" sehen / hören könnt: VIDEO

 

Auch meinen hat das Problem des defekten Zwischenwellenlagers ereilt, was wohl besonders gern beim vielen stehen entsteht... da denkt man, man tut was gutes, einen mit wenig Kilometern zu kaufen - und dann das... also lieber keine "Standuhr" nehmen...

 

Bitter ist, dass das ab dem Motor mit 295PS verbaute, verstärkte Lager nicht mehr von außen zu wechseln geht :-( Also Motor raus und zerlegen. Wenn man das schon macht, sollte man in jedem Fall die Kurbelwellenlager (die auch etwas viel axialspiel hätten) und die Steuerketten mitwechseln. Besser (und nur dann mit Garantie) Motor komplett überholen inkl. einiger Verbesserungen - z.B. ein Kegelrollenlager für die Zwischenwelle, umgearbeitete Pleuel, damit die Lager sich nicht verdrehen können (was wohl auch ab und an zu Schäden führt), spezielle Kolbenbeschichtung,...

 

Fragt nicht, was das kostet! Aber es macht irgendwo Sinn, zumal ich das Teil ja eigentlich richtig lange fahren will! Und da es für ein paar Euro mehr (und schneller verfügbar) den selben Motor über eine andere Kurbelwelle im 911er auch als 3,6er gibt, nehme ich gleich den... natürlich mit TÜV Eintragung! Hier wird dann auch noch zur thermischen Sicherheit ein anderer Thermostat verbaut und ein zusätzlicher Wasserkühler.

 

Nachtrag: Der Motor hat mittlerweile schon rund 50000km gelaufen und bei der Suche nach einem anderen Fehler (Leistungseinbußen durch ausgehängte Drosselklappe) kam nachträglich bei einer Messung ans Licht, dass die 325 PS SO nicht erreicht wurden - es musste die Motorsteuerung auch noch angepasst werden...



 
...drei Gitter für Porschi :-)            Und raus mit dem Blätterzeug! 

 
... rechts und Mitte schon mit Gitter - ist doch schöner als ohne (links)!


Fertig & Auto gewaschen - und die TFL sieht man auch noch gut!

ZunSport Kühlerschutzgitter

  

Immer wieder wundere ich mich, was sich so alles vor den Kühlern ansammelt... Blätter, Steine, Holzteile mit Pech auch mal ein Vogel.

 

Einige nehmen die Stoßstange ab, verkleben dann von hinten irgendwelche Gitter und fertig. Das aber wollte ich nicht, da ich die Möglichkeit haben will, die Gitter ggf. entnehmen zu können. Klar, man kann die Stoßstange wieder abbauen - für mich keine Lösung!

 

Nun habe ich ja auch noch den mittleren Zusatzkühler, der nach ein paar tausend Kilometer auch schon einige Steinschläge aufweist und auch immer wieder mit Blättern voll ist. Dann ist zu lesen, dass bei faulen Gesellen, die die Kühler nie reinigen, sogar  schon Motorschäden durch Überhitzung vorgekommen sein sollen??

 

Also mal auf die Suche gemacht, ob es nicht doch eine Lösung gibt... und siehe da - ZunSport bietet das für alle Lufteinlässe an und man hat die Wahl zwischen silbern und schwarz und diversen Set´s. Der Preis ist mit 149 Euro inkl. Versand auch voll okay (kommt aus England - zum Kaufzeitpunkt NOCH in der EU).

 

Der Einbau ist einfach nur genial... es gibt nur 2-3 Haken, die einfach im Kunststoff einrasten. Man braucht maximal einen Schraubendreher um den letzten Haken etwas nachzudrücken - sonst überhaupt nichts! Bei Bedarf kann man die Gitter mit etwas Gefühl und einem Schraubendreher auch wieder demontieren. Genau was ich gesucht hatte und recht passgenau.

 

Man sieht übrigens auch ganz schön, was bei mir nach wenigen Wochen schon wieder alles vor den Kühlern an Blättern lag - und das im März!!!!! Habe aber auch penibel mit Druckluft ausgeblasen vor dem Anbau der Gitter - klar!

 

Beim Anbau (man sieht es auf den Bildern) habe ich wie von ZunSport vorgeschlagen den Lack zur Sicherheit etwas abgeklebt - aber eigentlich passiert nichts, wenn man ein wenig aufpasst.

 

Bedenken hatte ich wegen meiner Tagfahrleuchten und wollte die Gitter dann erst dort ausschneiden - aber die leuchten ganz gut durch die Gitter durch - das lasse ich (zumindest vorerst) einfach so!




...na, wer kennt das bei seiner Kiste auch?? Der (Soft-) Lack geht ab :-(


Raus mit den Schrauben (Mini-Torx!)



Raus mit den Schiebeschaltern (etwas fummelig)...


Schwarz matt lackieren und... besser ist das :-)

Klimabedienteil aufhübschen...

 

Wem die Optik der Schalter im ersten Bild unbekannt ist, hat Glück... denn der Softlack oder auch Soft-Touch-Lack ist nicht beständig gegen Schweiß - oder irgendwelchen Bestandteilen von Seife / Cremes etc. die wir halt mal an den Fingerchen haben.

 

Meist fängt es mit einer kleinen, weißen Stelle an, dann wird´s mehr und mehr, manche versuchen es dann mit Tupflack (löst dann u.U. erst recht den Rest an!) - oder Aufklebern (ob das geht?)...

 

Ich habe mir eine gebrauchte Einheit zum Üben / Testen gekauft (wundert Euch nicht, was man für die Bedieneinheiten mit solch abgegriffenen Knöpfen zahlt! Auf ebay würde ich momentan so etwa 300 Euro im Schnitt sehen. Unter knapp 200 ist eigentlich überhaupt nichts drin!). Dort habe ich dann die Schiebeknöpfe ausgebaut (im Internet gibt es dazu auch Videos). Wichtig: Knopf auf eine Seite schieben, dann mit 2 kleinen Schraubendrehern (wie im dritten Bild gezeigt) die Arretierung der Knöpfe freigeben und in den roten Kreis auf der Seite, die nun durch das Schieben des Schalters fast frei liegt, mit einem Schraubendreher drücken und ausclipsen... ist fummelig aber geht.

Anmerkung: Lage der Knöpfe für den Wiedereinbau merken und Knöpfe komplett entlacken und entfetten!

 

Ich habe dann mit einer hochwertigen Spraydose "schwarz matt" über mehrere Tage ein paar Lagen Lack aufgetragen und gut austrocknen lassen.

Dann - im Gegensatz zu einer normalen Lackierung - bei der letzten Schicht extra nicht bis zum Verlauf lackiert, sondern bewusst ein wenig Rauheit in die Oberfläche gebracht, um die Optik möglichst original hinzubekommen... und würde behaupten, dass das auch ganz gut geklappt hat.

 

Gut genug, dass ich dann auch meine eigene Bedieneinheit zerlegt und lackiert habe (das ist die im Bild links unten).

 

Bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis :-) Einzig was fehlt, ist der Schriftzug "Temp" links und das Lüfter-Zeichen rechts. Aber man weiß ja, wo was ist und im Display wird es ja auch passend dargestellt.

 

Es gibt auch in den USA irgendwo kleine Aufkleber mit den Symbolen zu kaufen, die man dann aufkleben könnte.

 

Auch ja - auch Ersatzknöpfe findet man als Bilder - scheinen aber leider nicht mehr hergestellt zu werden und waren aber mit um die 100 Euro auch kein Schnapper :-)

 

So denn - gut Lack ähhhh good luck :-)



     

 

 

(Bilder anklicken für volle Größe)

Bremsen kühlen...

 

Zufällig drüber gestolpert: die Luftführungen an den Querlenkern vom GT3 sollen 1:1 auch beim Boxster passen und die Kühlleistung der Bremse erhöhen... 20 Euro der (nagelneue) Satz auf ebay... gekauft!

 

Beim S (der ja schon größere Bremsen hat), habe ich auch bei extremeren Fahrten bislang kein großes Nachlassen der Bremsen bemerkt - aber beim kleineren nonS war das nicht ganz so dolle.

Da hatte ich schon mit anderen Sportbelägen usw. versucht die Performance zu verbessern. Hätte ich das damals schon gekannt, hätte ich das in jedem Fall als erstes versucht!

Also merken, falls es Euch auch mal so gehen sollte...


 

Bild 1 (Bilder anklicken für volle Größe)

 

    

Bild 2

 

  

Bild 3

 

 

Bild 4 (demontierte Abdeckungen)

  

  

Bild 5

 

 

Bild 6

 

 

Bild 7

 

 

Bild 8

 

 

Bild 9

Große Inspektion...

 

Die Garantie auf den Motor ist abgelaufen und auch sonst habe ich keinerlei Gewährleistungen oder sonstiges mehr zu erwarten... da kam die Frage auf, soll ich denn dann überhaupt noch die Inspektion vergeben?

Bei allen mache ich die selbst und führe auch hier alle Reparaturen durch - nur die Inspektionen ließ ich wegen Garantie oder dem eventuell höheren Wiederverkaufswert ausführen (Checkheft).

Wenn man aber bedenkt, dass eine große Inspektion (mit Zündkerzenwechsel und Bremsflüssigkeitswechsel) um die 900 Euro in einer freien Werkstatt kostet und im PZ eher noch mehr... PUH! Dabei ist das nicht die Welt, die da gemacht wird (braucht nur seine Zeit... ohne Hebebühne erst recht).

Also habe ich diesmal selbst Hand angelegt...

Ich habe dann auch wirklich gleich alles gemacht, was zum Teil nur optional zur großen Inspektion angegeben ist... das heißt:

 

1) Polyrib-Riemen (Antrieb aller Nebenaggregate) ersetzt

2) Zündkerzen gewechselt

3) Öl- und Ölfilter gewechselt

4) Bremsflüssigkeit gewechselt

 

Der Luftfilter war erst vor wenigen Kilometern dran und Innenraumfilter ist im Sommer (fahre quasi nur offen) fast lächerlich. Aber wird auch noch getauscht, kost ja quasi nichts...

 

Als erstes würde ich mit dem Luftfilter anfangen (siehe auch Beitrag zum Luftfilter). Wie man von oben an den Motor kommt, habe ich noch nicht explizit beschrieben - aber dazu gibt es schon so viele Anleitungen im Netz - ich denke das bekommt jeder hin?! Ich versuche eine in englisch zu verlinken und hoffe es klappt (PDF).

 

Danach den Polyrib-Riemen... dafür muss der Teppich hinter den Sitzlehnen weg. Unten ist er nur eingesteckt - oben ist er über 4 Clips (rote Kreis in Bild 1) fest - kommt man eigentlich nur recht ran, wenn man zuvor den oberen Teppich der Motorabdeckung und ggf. das Bose-Lautsprechersystem anhebt oder ausbaut. Bei mir waren alle 4 Befestigungen ausgerissen!! Das heißt, dass das mal jemand (um Zeit zu sparen?) einfach rausgezogen hat. Ich gebe zu, das hält dennoch und ist deswegen nicht so schlimm - aber da bisher nur Werkstäten dran waren, ist das doch ärgerlich!!!

 

Als nächstes die 10er Schrauben und Muttern entfernen, die die Motorabdeckung halten und Abdeckung abnehmen. Da, auf Bild 2,  isser mal wieder zu sehen, der Motor :-)

 

Mit einer 24er Nuss (oder Schraubenschlüssel) kann man den Riemen im Uhrzeigersinn entspannen. Merken, wie er lief (Foto machen). Neuen Riemen rein, sauberen Sitz prüfen und ich habe sogar kurz den Motor angeworfen um zu sehen, dass alles richtig läuft.

Falls ihr zufällig (wie ich) einen überarbeiteten Motor drin habt, schaut (oder fragt) nach, ob das Wasserpumpenantriebsrad noch original ist. Mir ist es beim Einkauf der Ersatzteile gerade noch in den Sinn gekommen, dass meiner ein kleineres Antriebsrad bekommen hat, damit die Wasserpumpe mehr läuft / schneller dreht (im Leerlauf wichtig). Kleineres Rad, so ratterte es in meinem Kopf, heißt doch eigentlich kürzerer Riemen. Auf Nachfrage bei meinem Motor-Umbauer kam dann gleich ein "ja, stimmt, Sie brauchen einen in der Länge xy". Gut das ich gefragt hatte und ich würde mal gerne "Mäuschen" spielen, was da nun passiert wäre, wenn der in einer freien Werkstatt (oder auch im PZ) zur Inspektion steht und der Standard-Riemen passt nicht...

Jetzt kann man hier schon wieder alles zusammenbauen.

Weiter geht es mit den Zündkerzen. Hierfür heißt es hinten aufbocken und die 2 Abdeckungen (rot angedeutet im Bild 3) abnehmen (Bild 4), damit man auf die Kerzenstecker (mit integrierter Zündspule) schauen kann.

Zum Ausbau wird ein Torx T40 benötigt und ich kam am besten mit einer kleinen 1/4 Zoll Rätsche mit diversen Verlängerungen und einem Gelenkeinsatz an die Schrauben ran (Bild 5).

Wichtig: der Stecker der Zündspule hat einen kleinen Clip (siehe linken Kreis auf Bild 6). den sieht man am besten, wenn man die Gummiabdeckungen nach oben schiebt. Dann Clip lösen (geht ganz leicht mit dem Fingernagel) und Steckverbindung trennen.

Jetzt kann der Kerzenstecker mit Zündspule abgezogen werden. Beim späteren Wiedereinsetzen darauf achten, dass der Stecker nicht eingeklemmt wird - am besten etwas nach oben schieben, damit er aus dem Weg ist.

Zum rausdrehen der Kerze geht so ein günstiger T-Griff Schlüssel für Zündkerzen mit dem kleinen SW17 (hier gelb im Bild 7) - besser aber ist eine 1/2 Zoll Rätsche mit einem Rohrschlüssel in 17mm. Ich habe hier aus Mopped-Bordwerkzeugen diverse rumliegen und einer passt perfekt... danach ein Kreuzgelenk und eine Verlängerung, dann kann man alle Kerzen recht problemlos erreichen und lösen.

Damit auch die neuen Kerzen (vorsichtig!!) wieder einschrauben. Vorsicht vor allem bei den ersten Gewindegängen walten lassen, bis das Gewinde sauber greift. Ja nicht mit Gewalt...

Meine gingen alle problemlos einzudrehen - man kann sonst aber auch ein wenig Fett bzw. Kupferpaste oder Keramikpaste auf das Gewinde geben.

Kerzen mit mäßigem Drehmoment anziehen. Ich schau bei solchem Pippifax eigentlich nicht nach den genauen Drehmomenten, das habe ich im Gefühl... keinesfalls übertreiben - aber auch nicht nur per Hand anziehen! Witz die locker kann die sich mit jeder Verbrennung (Explosion) ein wenig bewegen und das Gewinde im Kopf damit zerstören! Um das hier aber genau benennen zu können habe ich geschaut und finde 28Nm als Angabe.

Alle wechseln, Zündspulen festschrauben (auch nicht zu fest) und Stecker aufstecken. Wichtig: Der Stecker muss einrasten!! Wenn der später beim Fahren abrutscht, ärgert ihr Euch...

Abdeckungen montieren, Rad drauf und noch kurz anschauen, wie ihr als nächstes von unten am besten an die Ölverschlussschraube und den Ölfilter rankommt und schon mal passendes Werkzeug dafür bereitlegen. Ich habe sogar das Ölfiltergehäuse gelöst und etwas WD40 an die Verschraubung gesprüht und leicht angezogen, damit es später heiß leichter aufgeht.

Nun habe ich eine Testfahrt gemacht, da der Ölwechsel dran ist und das Öl schön warm sein sollte (läuft besser ab UND alle Schwebstoffe sind im Öl und haben sich noch nicht auf der Ölwanne usw. abgelegt).

Um ohne Hebebühne ranzukommen muss er nach dem warmfahren kurz wieder ein den Wagenheber, da man sonst nicht rankommt. Verbrennt Euch nicht am Auspuff oder den Krümmern!!

Öleinfülldeckel im hinteren Kofferraum öffnen und eine schöne, flache Ablasswanne mit minimal 10 Liter Fassungsvermögen unter die Ablassschraube stellen und Ablassschraube rausdrehen (schaut, dass ihr Euch nicht mit dem Öl verbrühen könnt!). Dann gleich noch den zuvor gelockerten Ölfilterdeckel aufdrehen (auch hier kommt etwas Öl mit raus) und Gehäuse abnehmen. Ölfiltereinsatz abziehen.

Fahrzeug vom Wagenheber ablassen und das Öl vollständig ablaufen lassen... dann wieder aufbocken, Ölfilterpatrone einsetzen, Deckel mit neuem O-Ring (ölbenetzt) aufschrauben, Ölablassschraube (mit Dichtung) einsetzen und mäßig anziehen.

Öl einfüllen (mal so um die 8 Liter) und etwas setzen lassen. Öleinfülldeckel aufschrauben und Motor anlassen, damit das Öl sich verteilen kann. Öl wieder absinken lassen und nun über die elektrische Ölstandsanzeige den Ölstand auf knapp Maximum auffüllen (zumindest ich fahre immer gerne mit einem relativen hohen Ölstand). Aber natürlich nicht überfüllen!!!

Nun fehlt noch der Bremsflüssigkeitswechsel. Hier könnt ihr über einen Tester ggf. auch zuvor nachsehen, ob erforderlich.

Das wechseln geht zumindest bei meinen Felgen recht easy, da ich ohne Felgendemontage an die Entlüftungsschrauben komme. Ich entlüfte nach dem gaaaanz alten 2-Mann (besser ein Mann + meine Ehefrau *g*) Prinzip... Frau pumpt nach meinen Anweisungen und ich entlüfte.

Hierauf möchte ich nicht genauer eingehen - wer nicht weiß, wie das richtig geht, kann damit auch wirklich zu einer Werkstatt gehen - kost nicht viel und mit deren Unterdrückpumpen usw. geht das RuckZuck. An der Bremse würde ich nicht sparen, wenn die Erfahrung dazu fehlt!!

Tja - das war es auch schon... außer ev. noch dem Rücksetzen der Intervallanzeige. Ich habe ein wenig vor dem Termin gewechselt und befürchte, dass die Anzeige demnächst kommt. Das Rücksetzen geht nach momentanem Wissensstand nur mit einer Porsche-Tiefendiagnose und nicht mit Affengriffen oder normaler OBD2. :-(

 

Ich war so frei mir für meine privaten Inspektionen nun einen passenden Stempel machen zu lassen :-) Aber Vorsicht... niemals den Anschein erwecken wollen, dass er in einer Meisterwerkstatt war, ohne dass dies der Fall ist / war!!!

Aber dazu noch eine kleine Anmerkung meinerseits: Ich bin mir 100% sicher, dass ich bei meinen Wartungen (wie manche anderen Schrauberverrückten auch) eine mindestens so gute Leistung erbringen wie die Werkstätten, die auch noch Zeitdruck haben und keine Beziehung zum Fahrzeug. Außerdem sind mir Dinge wie "blabla geht nicht richtig, das sollen die in 8000km bei der Inspektion mitmachen" total fremd. Wenn irgendwas nicht i.O. ist, wird das umgehend gemacht!!! Wartungsstau ist für mich fast unerträglich...



     

 ...Sabber a lot :-(

  

 ...in irgendeinem Film wurde immer gesungen "Hoch mit dem Arsch"...

 

 ...eine von 3 Schrauben, die den Dämpfer halten.

 

 ...wo war was? Schönes Puzzle :-) Ne - ganz einfach!!

 

 ...hier der Längslenker, der gelöst werden muss.

 

 ...nun Dämpfer wechseln und wieder einbauen.

 

 ...Diese 3 Aussparungen so verdrehen, dass es zu den Schrauben passt.

 

     

 ...Federbein ausrichten, dass es oben passt und Muttern ansetzen.

  

 ...Radträger hoch & mit Koppelstange befestigen. Rest montieren.

Stoßdämpfer hinten wechseln...

 

Ich sehe meine Dämpfer ja recht häufig, da die Reifen hinten nicht lange halten... aber diesmal habe ich dann doch etwas geschluckt, als ich gesehen habe, wie das Federbein außen herrum so aussieht (siehe erstes Bild links - und Klicken für ein Großbild!). Wenn ich nicht irgendwo was öliges überfahren habe... dann ist da was faul. Ich habe alles sauber geputzt und die anstehende 2-tages-Tour in die Vogesen damit bestritten... danach geschaut - wieder ölig. Also keine Frage... der Dämpfer rechts ist hinüber! Also raus damit und neue (wieder die originalen Bilstein B4 mit Damptronic / PASM) rein. Knapp 400 Euro EIN Dämpfer!!

  

Zum Ausbauen gibt es mehrere Möglichkeiten mit ebensolchen Vor- und Nachteilen. Ich habe mich hier bewusst dafür entschieden Spurstange und Querlenker am Rahmen innen abzuschrauben, obwohl man dann Spur und Sturz neu einstellen muss (und ich war erst vor wenigen Wochen beim Einstellen *grrr*). Aber  sonst muss man die Gelenkköpfe abdrücken - was zum einen immer nicht ganz einfach ist und zum anderen ist auch schnell mal ein Gummi beschädigt und dann muss der betroffene Lenker auch noch erneuert werden und Spur / Sturz sowieso eingestellt werden.

  

Wem es andersrum lieber ist (und das wäre wohl fast die klassischere Methode) lässt die Schrauben am Rahmen in Ruhe und drückt die zwei Gelenkköpfe ab - habe ich z.B. bei der vorderen Stoßdämpfern so gemacht - und auch beim Tausch des vorderen Querlenkers. Gerne mal auch das anschauen.

  

Wichtig ist es, die Kiste sicher aufzubocken, da man zum Teil auch mal ein bisschen drunter muss. Ich mache das mit 2 relativ stabilen Wagenhebern (grün im Bild markiert) die dennoch klein genug sind, um unter die Wagenheberaufnahmen zu passen. Ich habe auch ein paar extra-flache "Sportwagen-Heber"... aber die haben beide nach kurzer Zeit angefangen zu sabbern wie die Stoßdämpfer :-( Werden seither kaum noch benützt.

  

Nun also auf beiden Seiten in mehreren schritten hochpumpen. Am Ende mit 2 Unterstellböcken sichern.

  

Das Ganze muss sicher stehen!!!

  

Dann Räder runter und los geht der Ausbau... hierzu muss beim Boxster das Verdeck in Service-Stellung gebracht werden (aber nichts weiter aushängen oder so!). Einfach das Verdeck so weit auffahren, dass zwischen oberem Holm der Windschutzscheibe und Verdeck 60cm Platz sind. Kofferraum hinten auch aufmachen und den kleinen Gummistopfen entfernen, unter dem einer der Stoßdämpfer-Schrauben versteckt ist. Dann auch gleich mal schauen, wo sich die anderen zwei Schrauben befinden (deswegen muss die Verdeck-Klappe auf). Es ist ein bisschen Teppichzeug drüber - aber das sollte jeder finden :-)

  

Nun schraubt man den Bremssattel ab - macht sich aber davor noch 2 Haken aus festem Draht, um die aufhängen zu können (Radspritschutzwand ist stabil genug dafür) Nun folgt die Antriebswelle / Gelenkwelle. Ich habe hier meinen 230V Schlagschrauber mit einer 10er-Inbus-Nuss verwendet und bis auf 2 alle aufbekommen. Für die 2 Stück habe ich einen Hebel angesetzt und erst mal etwas vorgelöst, dann gingen auch die.

  

Dann kommen die beiden angesprochenen Versteller des Querlenkers (3) und der Spurstange (2) dran - TIPP: die ungefähre Stellung der Schrauben markieren, damit wenigstens grob Spur und Sturz eingestellt werden können. Und nochmals... wer Spur und Sturz nicht neu einstellen lassen möchte, muss deren Gelenkköpfe am Radträger abdrücken! Und auf der linken Seite (fast vergessen) ist am Querlenker ein Plastikstrebe angebracht, die über einen Hebel den Ausfederungszustand des Fahrwerks meldet - hier die kleine 10er Schraube lösen und Gestänge abnehmen.

  

Bitte alle Schrauben so aufbewahren, dass man später wieder weiß, wie man diese einbauen muss! sollte aber klar sein... auch Bilder vor dem Ausbau können helfen.

   

Im einen Bild links sieht man eingerahmt auch noch den Längslenker, den man abschrauben muss, damit man Platz hat den Radträger nach außen zu verschieben. Jetzt sind nur noch die 3 Schrauben für die Federbeinaufnahme oben zu lösen (mit dem Fuß den Radträger etwas abstützen) und ggf. zuvor noch das Kabel (PASM) ausstecken. Dann schauen, dass man den ganzen Radträger so kippt und nach vorne schwenkt, dass das Federbein mit hin-und her drehenden Bewegungen nach oben aus dem Radträger herausgezogen werden kann. Ja nichts am Blech verkratzen! Es geht aber eigentlich ganz gut vorbei!

  

Ein bisschen sollte man noch auf das Handbremsseil achten, dass es nicht unnötig unter Zug kommt und zur Sicherheit den Radträger am Schluss etwas unterbauen (ich habe das hier mit den Holzwürfeln gemacht, stand aber auch ein paar Tage,. bis die Dämpfer kamen).

  

Jetzt kann der olle Dämpfer raus - dazu am Federbein die Zentrale Mutter lösen (ich habe die PASM-Leitung abgezwickt und dann den Schlagschrauber genommen). Keine Angst, die Feder steht nicht unter Spannung! Man kann das wirklich problemlos demontieren (Lage aller Teile / Scheiben merken!!! Am Besten verdreht herum ablegen, sodass es beim Einbau direkt stimmt).

  

Kein Schlagschrauber? Dann irgendwie das Federbein einspannen und mit einer großen Zange oder ähnlichem beim Aufschrauben gegenhalten - sonst dreht sich einfach alles mit...

   

Ich würde in jedem Fall jetzt noch alle Gelenkköpfe mal bewegen und schauen, ob einer davon Spiel hat! Wenn ja, ist jetzt der richtige Moment diesen zu ersetzen, denn Spur und Sturz muss ja sowieso eingestellt werden!

  

Dann kommt eigentlich einfach nur wieder der Zusammenbau - wobei man doch ein paar Dinge beachten sollte:

  

Als erstes werden die neuen Dämpfer zum Federbein komplettiert - das heißt, Feder über den Dämpfer setzen (geht nur in einer Position / siehe Federende und Federteller). Dann Staubschutzkappen aufsetzen (wenn die alten defekt sind neu besorgen! Sind leider nicht bei den Dämpfern dabei!). Dann setzt man die gebogene Scheibe auf das Stoßdämpfergewinde auf. Das nächste ist der oberer Federteller mit dem Gummi - hier ist zu beachten, dass die 3 Schrauben des Federbeins keinen gleichmäßigen Abstand haben (passt nur in einer Position in den Dom am Rahmen!!) und somit passen auch deren eingepressten Köpfe nur in einer Position in die Aussparungen hinein (das sieht man nur direkt am Objekt richtig - oder im Bild (grün eingekreist) einigermaßen...

  

Das Ganze nun (ohne es wieder zu verschieben) auf die Feder aufsetzen... gebogene Scheibe mit Schlitzen aufsetzen und Mutter ansetzen. Überall nochmal den korrekten Sitz überprüfen, dann die Mutter (SW19) anziehen. Am Ende mit einer großen Zange diese Scheibe zum Gegenhalten verwenden.

  

Somit ist das Federbein komplett und kann eingesetzt werden...

Ich habe erst einmal das Federbein oben in die Karosse gesteckt um zu sehen, in welcher Lage der Einbau erfolgen muss. Dies am besten markieren - oder jetzt gleich das Federbein so verdrehen, dass auch die Aufnahme unten so steht, dass diese in den Radträger passt. Beide Seiten gehen nur in einer Stellung - und das Federbein kann (mit etwas Kraft) entsprechend verdreht werden um das anzupassen. Dann wieder nochmal raus mit dem Federbein.

 

Nun das Dämpferende in den Radträger stecken und das Federbein mitsamt der ganzen losen Träger usw. grob in die später passende Lage bringen.

  

Dann das Federbein wieder oben einsetzen. Hier wäre ev. eine zweite Person ganz praktisch, die oben die Muttern (rot eingekreist) ansetzt / festzieht - oder man muss das Stück für Stück so unterbauen, dass es passt (siehe Bild).

  

Bei Fzg. mit PASM das Kabel gleich wieder passend verlegen - die gelbe Markierung (blau eingekreist) gehört genau an den grünen Clip. Der Stecker (schwarze Abdeckung abziehen) wieder in seine Buchse einstecken (zweiter grüner Kreis).

  

Und wirklich darauf achten, dass man die ganzen Anbauteile schon so platziert, dass diese später auch an Ihren Platz passen - wenn z.B. der Längsträger vom Querlenker rutscht und man alles andere montiert, bekommt man den nicht wieder in seine richtige Lage!! 

  

Nun den Radträger so weit hochdrücken (hier mit dem silbernen Wagenheber), dass der Dämpfer bis zum hinteren Anschlag im Radträger steckt (grüner Kreis) und gleich mit der Koppelstange (roter Kreis) festziehen. Nun kann man alles andere einfach einsetzen, festziehen usw. Grobe Spur- und Sturzeinstellung wie zuvor markiert herstellen und dann ab zum Einstellen beim Profi!

  

Tipp: Die Reifen-Kette "Stroppel" macht (zumindest bei uns hier) ganz gute Arbeit und ich kann auch problemlos Wunschwerte einstellen lassen. Der Preis ist auch fair.




Wie schon immer am Ende noch ein paar Bilder (anklicken für volle Größe) - auch schon mit ersten, kleinen Änderungen wie z.B. ein ganz klassischer Porsche Schriftzug am Heck und nur je einem kleinen Tagfahrlicht vorne (ev. später wieder drei??? Ich weiß noch nicht...). Außerdem eine TomTom Navi mit Freisprecheinrichtung über einen kleinen, selbstgedengelten Halter verstellbar und auch schnell abnehmbar und über den Zündungs-Plus angeschlossen verbaut...









   
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